Am 30. September 2010 findet in Nachterstedt (Stadt Seeland) die Leader-Konferenz Sachsen-Anhalt 2010 zum Thema "Nachhaltige Erschließung touristischer Entwickungspotenziale im Wandel von Kulturlandschaften" statt. Die Leader-Konferenz, zu der Minister Dr. Onko Aeikens herzlich einläd, soll das breite Spektrum an Erfahrungen im Umgang mit der Leadermethode vermitteln. Den Informationsflyer mit dem Programm, zu dem auch zwei Exkursionen gehören, finden Sie im Sachsen-Anhalt-Portal.
Bis zum 1. August 2010 konnten in der Leaderregion "Rund um den Huy" 44 Projekte bewilligt werden. Damit verbunden sind insgesamt 2.098.263,87 Euro Fördermittel der Europäischen Gemeinschaft. Immerhin hat auch das Land Sachsen-Anhalt bislang 48.309,00 Euro an Landesmitteln bewilligen können und weitere 35.682,65 Euro stammen vom Bund.
Zum selben Stichtag haben die Projektträger aber auch schon 970.978,39 Euro an Europäischen Fördermitteln abgerufen, d.h., sie wurden direkt in Projekte in der Region investiert. Die Europäische Union leistet damit einen erheblichen Beitrag zur Entwicklung des ländlichen Raums im Landkreis Harz. (Quelle:LVwA, 01.08.2010)
Tue Gutes und rede darüber: Auf den Ortskern kommt es an!
Nicht nur in Sachsen-Anhalt, auch in den Dörfern und Städten Südniedersachsens macht sich der demografische Wandel immer stärker bemerkbar. Wie können die Region, ihre Landkreise, Städte und Gemeinden damit umgehen, wie kann der Bevölkerungsverlust in den Ortskernen verhindert werden? Welche Zukunftsperspektiven und Handlungsstrategien für die Kommunen gibt es? Antworten auf diese und viele weitere Fragen versucht die fünfteilige Veranstaltungsreihe „Auf den Ortskern kommt es an! Innenentwicklung als Zukunftsaufgabe der Region Südniedersachsen und ihrer Kommunen“ der Regierungsvertretung Braunschweig in Zusammenarbeit mit dem Regionalverband Südniedersachsen e.V. zu geben. In der Auftaktveranstaltung mit dem Schwerpunkt „Südniedersächsische Immobilien- und Wohnungsmärkte im Umbruch“ am 24. August 2010 in Northeim referiert Achim Däbert, NBank, Ergebnisse aus der Wohnungsmarktbeobachtung. Die Veranstaltung in der Northeimer Stadthalle beginnt um 16 Uhr. Weitere Informationen zu der Auftaktveranstaltung sowie zu den vier weiteren Terminen dieser Reihe bietet folgender Link:
In ganz Deutschland sind Lokale Aktionsgruppen im ländlichen Raum tätig und versuchen auf die vielfältigste Weise ihre Zukunft aktiv zu gestalten. Die Deutsche Vernetzungsstelle in diesem Jahr einen Wettbewerb "Engagement für die Region" ausgelobt. Bis Mittwoch, den 22. September 2010 können die 23 eingereichten Projektbeschreibungen auf der Website der Vernetzungsstelle bewertet werden. Unter www.netzwerk-laendlicher-raum.de/wettbewerb finden Sie alle Projekte nach sieben Themenkategorien geordnet:
- Bildung
- Demografischer Wandel
- Jugend
- kulturelles Erbe
- natürliches Erbe
- Tourismus und Freizeit und
- Zusammenarbeit.
Es gibt insgesamt vier Bewertungskriterien (Verstetigung, Initiativwirkung, politische Unterstützung und Einbindung in die Arbeit der ILE-/Leader-Region). Diese stehen immer am Ende der einzelnen Projektbeschreibungen. So können Sie schnell Ihre Punkte verteilen. Die drei Projekte mit den meisten Stimmen werden im Rahmen der BMELV-Auftaktveranstaltung (25.10.2010) auf der "euregia 2010 Fachmesse für Regionalentwicklung" (25.-27.10.2010) in Leipzig ausgezeichnet.
Am 2. September 2010 geht es auf einem Symposium der IBA Stadtumbau 2010 einen Tag lang um jene Vorreiter, die sich in dünn besiedelten Regionen engagieren oder ihre Daseinsvorsorge gleich selbst in die Hand nehmen. Unter dem Titel „Service light – Raumpioniere in schrumpfenden Regionen“ beschäftigt sich die Veranstaltung in der Hansestadt Stendal unter anderem mit folgenden Fragen: Wie können in den Bereichen technische Versorgung, Mobilität, Gesundheit, Bildung und Kultur andere, angemessene Standards gesetzt werden, und welche Modelle und Ideen lassen sich auf die Region der Altmark übertragen? Das Symposium bietet Raumpionieren ein Podium für ihre Ideen und die Präsentation bereits bewährter Projekte. Die Veranstaltung findet im Musikforum Katharinenkirche, Am Schadewachten 48, in der Hansestadt Stendal statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine formlose Anmeldung unter info@iba-stadtumbau.de erforderlich.
Die Demmel & Cie Feinöl-, Likör-, Gelee- und Edelobstdestillatmanufaktur befindet sich in einem schönen, denkmalgeschützten Hof in Rohrsheim. Die Manufaktur ist ein Familienbetieb, der das Ziel hat, erlesene Feinkost-Produkte mit viel Liebe in bester Qualität herzustellen. Eine große Zahl eigener Felder, Plantagen, Haine und Streuobstwiesen im Umkreis von Rohrsheim zeigt den regionalen Bezug sowie die kurzen Wege.
In 2010 wird die Sanierung des Hofes und des Gutshauses abgeschlossen sein. Eine vielfältige Nutzung, z.B. die Verköstigung oder die Beherbergung von Besuchern, wird der Manufaktur weitere Reputation sichern. Die durch Leader geförderte Destille wurde Ende Juni 2010 eröffnet. Weitere Informationen...
Bei einem interessanten Streitgespräch zwischen Minister Dr. Aeikens und dem Wissenschaftler Prof. Steinmann ging es vor allem um die Zukunft des ländlichen Raums in Sachsen-Anhalt. Sie können den Artikel aus der MZ unten auf dieser Seite herunterladen (1,49 MB).
Im Rahmen der Bereisung der lokalen Aktionsgruppen des Landes fand am 17. Juni im ALFF in Halberstadt eine ganztägige Dienstberatung mit dem MLU statt. Bei der Besichtigung ausgewählter Leadervorhaben kamen Dr. Herwarth vom MLU, Dr. Fenchel vom Landesverwaltungsamt, Herr Hünsche vom ALFF Mitte mit unserem LAG-Vorsitzenden Joachim Langenstraß und den weiteren Teilnehmern nach Röderhof und Rohrsheim.


Die Teilnehmer der Beratung trafen in Röderhof mit Pater Athanasius zusammen. Hier soll einmal der Jugendhof "Roter Igel" entstehen. In Rohrsheim zeigte Herr Demmel von Demmel & Cie. die Funktionsweise der Edelobstdestille, in der das Obst der Huyregion veredelt wird, auch einem Leader-Projekt.
DVS Förderhandbuch erschienen
Unter dem Titel "Vielseitige Förderlandschaften - Was bieten EU und Bund für den ländlichen Raum" veranstaltete die Deutsche Vernetzungsstelle Ländliche Räume am 03. und 04. März 2010 eine Tagung mit Infomesse. Vorgestellt wurden die vielfältigen Fördermöglichkeiten, die außerhalb des ELER existieren. Aus dieser Tagung heraus ist ein interessantes Handbuch entstanden, das "DVS-Förderhandbuch für den ländlichen Raum". Bei der Suche nach einem passenden Förderprogramm ist ent-scheidend, wer und was finanziell unterstützt wird. Genau diese Fragen spielten auch bei der Auswahl der Programme, die in dem Handbuch vorgestellt werden, eine Rolle. Im ersten Kapitel wird zur besseren Einordnung der Förderstrategien der EU, des Bundes und der Länder kurz auf den ELER und die Bund-Länder-Programme eingegangen. In mehreren Übersichten werden dann ausgewählte Programme des Bundes und der EU den potenziellen Zuwendungsempfängern zugeordnet. In zweiten Kapitel sind wichtige Prüffragen für Projektträger, Berater/innen und Manager/innen bei der Klärung von Förderzugängen bzw. der Antragsvorprüfung aufgeführt. Im Hauptteil des Handbuchs werden die Programme, nach verschiedenen Themen sortiert, ausführlich vorgestellt. Nähere Informationen und eine Bestellmöglichkeit (10 Euro) erhalten Sie hier.
| Anhang | Größe |
|---|---|
| MZ_20100623_Minister.pdf | 1.49 MB |